Auf einen Tipp von
Daniel hin hab ich in den letzten Tagen
Jonathan Swifts "Gullivers Reisen" (ISBN 389996151X) gelesen. Die Empfehlung bezog sich insbesondere auf den dritten der vier Teile: Die Reise nach Laputa und in andere merkwuerdige Laender. Und jetzt, da ich es gelesen habe, moechte ich die empfehlung auch genau so weitergeben.
Die anderen drei Teile empfand ich als eher muehsam und langatmig beim Lesen. Obwohl auch sie voll von gesellschaftskritischen Anspielungen sind die in den 300 Jahren seit der Erstveroeffentlichung des Buches nichts an Relevanz eingebuest haben, fand ich die seitenlangen Aufzaehlungen von Groessenverhaeltnissen und Aehnlichem eher ermuedend. Der angesprochene dritte Teil jedoch beschreibt eine Gesellschaft die sich nicht durch ihre koerperlichen Attribute von der aus Gullivers Heimat unterscheidet sondern durch ihre Geisteshaltung. Es ist eine Gesellschaft von Geeks und Swift versucht sich an der Beantwortung der Frage danach, wie die Welt wohl aussaehe wenn es nur Geeks gaebe...