Er lag schon laenger auf dem Stapel DVDs die ich mir ansehen will. Gestern war es soweit: der Al Gore-Film "Eine unbequeme Wahrheit", ein Film ueber Klimawandel, Globale Erwaermung und wie sich die Menschheit ruhigen Gewissens ihr eigenes Grab schaufelt.
Kurzes Resume: Der Film ist wirklich gut gemacht und ein rethorisches Glanzstueck. Leider fuehlt er sich auch ein wenig wie eine vorgezogene Kampagne zu den US Praesidentschaftswahlen 2008 an.
Dennoch - meiner Meinung nach ein wirklich guter Dokumentarfilm der nun zu seinem Platz in meinem DVD-Regal neben "We feed the world" und "Darwin's Nightmare" gefunden hat. (Wer "We feed the world" und/oder "Darwin's Nightmare" nicht gesehen hat sollte das meiner meinung nach unbedingt nachholen!)
Leider beantwortet der Film eine Frage nicht die mich schon laenger beschaeftigt: Warum hat sich bei FCKW und bei Blei ein Problembewustsein in der Bevoelkerung und auf politischer Ebene etabliert aber bei Treibhausgasen nicht? Was genau unterscheidet eigentlich psychologisch betrachtet dieses Problem von den beiden anderen?