Wednesday, April 22. 2009
Empfehlung: Mein Steuerberater ... Posted by Clifford Wolf
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20:13
Comments (3) Trackbacks (0) Empfehlung: Mein Steuerberater Friedrich IRO
Nachdem er mich jetzt bereits fuer das zweite Geschaeftsjahr beraet und ich wirklich sehr zufrieden bin, moechte ich eine Empfehlung fuer meinen Steuerberater Friedrich IRO aussprechen. Obwohl das ja bereits mein zweiter selbststaendiger (Berufs-)Lebensabschnitt ist finde ich den ganzen Themenkomplex rund um die Steuern immer noch sehr verwirrend. Gut, dass es kompetente Berater gibt, die den Selbststaendigen in diesen Fragen unterstuetzen. Nur: manchmal kann es schwer sein einen solchen kompetenten Berater zu finden, vor allem wenn ungewoehnliche Rahmenbedigungen vorherrschen oder (wie in meinem Fall als "freier Dienstnehmer") vergleichsweise neue Regelungen zum Tragen kommen. Mein Steuerberater weiss was er tut, ist gruendlich und auch in Spezialfragen firm. In short: He does the job, und ich hab das Gefuehl, dass mein Geld in guten Haenden ist.
Falls jemand einen solchen Berater sucht: einfach auf www.iro.at die Kontaktdaten raussuchen. Und sich nicht von den GIF Animationen abschrecken lassen: Du suchst einen Steuerberater, keinen Webdesigner! Saturday, March 14. 2009
Clifford's Tools: JavaScript ... Posted by Clifford Wolf
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13:42
Comments (0) Trackbacks (0) Clifford's Tools: JavaScript Electronik Helferlein
Meinereiner wartet seit einiger Zeit ein kleines Subversion Repository mit allen moeglichen kleinen Tools, die ich fuer den Eigenbedarf entwickle. Ich habe mich nun entschlossen in unregelmaessigen Abstaenden das eine oder andere dieser Tools in meinem Blog vorzustellen.
Clifford's Tools: http://svn.clifford.at/tools/trunk/ In den letzten Monaten hatte ich wieder mal ein bischen Zeit zum elektronikbasteln und habe im Zuge der Basteleien ein paar im Webbrowser lauffaehige JavaScript Tools entwickelt um mich selbst bei der Loesung einiger haeufiger Probleme beim Designen von elektronischen Schaltungen zu unterstuetzen. RLC-Filter Calculator: http://svn.clifford.at/tools/trunk/electrotools/fcalc.html E6 Resistor Calculator: http://svn.clifford.at/tools/trunk/electrotools/rcalc.html Das naechste Tool ist mathematisch weniger interessant: Es loest eine Variation des Rucksackproblems durch einfaches Ausprobieren: Im metalab haben wir die E6 Widerstandsreihe im Sortiment. Werte die ausserhalb der E6 Reihe liegen muessen durch eine Kombination von mehreren Widerstandswerten genaehert werden. Das Programm rcalc findet zu einem gegebenen Widerstandswert jene Schaltungen die am besten geeignet sind diesen Wert zu naehern. Mit der Kombination von bis zu drei Widerstaenden laesst sich so gut wie jeder Wert so weit naehern, dass der gewuensche Wert wieder innerhalb der 1%igen Bauteiltoleranz liegt. Voltage Divider Calculator: http://svn.clifford.at/tools/trunk/electrotools/vdcalc.html Das dritte und letzte Tool das ich in diesem Blog Eintrag vorstellen moechte ist eine Variation des oben vorgestellten E6 Resistor Calculators: Als Designer elektronischer Schaltungen steht man oft vor der Aufgabe Spannungsteiler moeglichst genau dimensionieren zu muessen. Auch hier hat man nicht immer jeden belibigen Widerstandswert griffbereit sonder muss sich z.Bsp. im metalab wieder auf die E6 Reihe beschraenken. Das Programm vdcalc ermittelt die passenden Widerstandskombinationen und rechnet dann mit den Bauteiltoleranzen auch die Toleranzen fuer die Spannungen zurueck. Falls sich jemand fragen sollte: Die Toleranzen fuer V1 sind z.Bsp. dann interessant wenn man den Spannungsteiler zum parametrieren eines Festspannungsreglers verwendet der auf eine bestimmte Spannung V2 regelt. Thursday, October 23. 2008Namensaenderrung
Seit 10 Jahren nehme ich es mir vor, heute habe ich es durchgezogen: Jetzt ist "Clifford" mein ganz offizieller Vorname. Den neuen Staatsbuergerschaftsnachweis hab ich schon. Neuer Pass, Fuehrerschein, Geburtsurkunde, und was man sonst noch so braucht wenn man einen Namen hat folgt in den naechsten Tagen und Wochen... Mein Dank gilt A. fuer die tolle Unterstuetzung.
Wednesday, September 17. 2008
Linuxwochenende 2008: 20./21. September Posted by Clifford Wolf
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03:01
Comments (0) Trackbacks (0) Linuxwochenende 2008: 20./21. September
Kommenden Samstag und Sonntag findet im Wiener Metalab das Linuxwochenende 2008 statt. Programm gibt es auf der Homepage:
Wenn folgendes so hinhaut, wie ich mir das erhoffe, wird es auch einen Videomitschnitt mit Sound direkt vom Speaker-Mikrophon geben, obwohl meine DV Kamera keinen Audio-Eingang hat. Ein kleiner Job fuer FFMPEG - aber ein grosser Schritt fuer die semiautomatisierte Aufzeichnung von Vortraegen im Metalab. ffmpeg \ -f dv -i <( dvgrab -noavc -format raw - 2> dvgrab.err ) \ -itsoffset 0.7 -f s16le -ar 44100 -ac 1 -i <( arecord -f S16_LE -c1 -r44100 - 2> arecord.err ) \ -vb 1000000 -y -map 0.0 -map 1.0 demo.avi Thursday, September 11. 2008
Vortraege in Graz - CMOS und GIT Posted by Clifford Wolf
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10:11
Comment (1) Trackbacks (0) Vortraege in Graz - CMOS und GIT
Heute und morgen halte ich Vortraege auf der FH-Joanneum in Graz.
(Offen fuer alle die es interessiert und bei freiem Eintritt.) Donnerstag 11. September, 15:00: Vom (MOSFET) Transistor zum (CMOS) Gatter Freitag 12. September, 14:00: Sourcecode Management mit GIT Es wird Videoaufzeichnungen geben. Saturday, January 26. 2008
Was muss ein Taschenrechner koennen? ... Posted by Clifford Wolf
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20:29
Comments (3) Trackbacks (0) Was muss ein Taschenrechner koennen? (Teil 2)
So leicht gebe ich ja nicht auf. Also habe ich mir nach meiner entteuschung mit dem TI-30XS einen CASIO fx-991ES gekauft. Laut CASIO Website sollte dieser all die Features bieten die ich mir von einem 25 Euro Taschenrechner so erwarten wuerde - und noch ein bischen mehr.
Zunachst: Der TI-30XS sieht einfach besser aus als der CASIO fx0991ES. Das CASIO Design erinnert stark an die 80er und wirkt heute etwas billig. Bevor man den Rechner einschaltet wuerde man kein Matrix-Display sonder 7-Segment Anzeigen erwarten. Ausserdem fuehlen sich die Tasten beim TI-30XS um einiges besser an als beim fx-991ES.Bei den Features aber ueberzeugt das Model von CASIO, wenn auch in einigen Bereichen die Realitaet hinter den Erwartungen zurueckbleibt. So kann der CASIO z.Bsp. komplexe Arithmetik. Aber nur solange die komplexen Zahlen nicht in einem Exponenten stehen. Die Eulersche Identitaet kann man mit dem CASIO also auch noch nicht berechnen. Die Eingabe von Termen ist beim CASIO besser implementiert - so kann man z.Bsp. recht einfach Zeichen einfuegen (beim TI muss man dazu vor jedem Zeichen erneut die 'Insert' Taste druecken) und man kann auch leicht bestehende Teilausdruecke z.bsp. in eine Wurzel einschliessen. Sehr Schoen: Der CASIO kann Integralrechnungen (mit der Gauss-Kronrod-Method) und Differenziahlrechnungen (mittlere Differenznaeherung) numerisch loesen. Auch binaere oktale und hexadezimale Zahlen versteht der fx-991ES und er hat funktionen fuer boolsche Arithmetik. Ausserdem hat der CASIO besseren Support fuer statistische Analysen, kann einige Standardgleichungen loesen (lineare simultangleichung mit zwei unbekannten, lineare simultangleichung mit drei unbekannten, quadratische gleichung und kubische gleichung) und beherscht Matrixrechnungen. Ich habe keine Funktion gefunden die beim TI-30XS vorhanden waere, die der fx-991ES aber nicht anbietet. Umgekehrt hat CASIO seinem 25 Euro Model einiges gegoennt was Texas Instruments den besseren Modellen vorbehallt. Auch eine atan2 Funktion habe ich gefunden - beim CASIO nennt man sie halt Pol() (umrechnen von kartesische Koordinaten in Polarkoordinaten). Ein bischen verwirrend: Der CASIO hat unterschiedliche Betriebsmodi in denen jeweils gewisse Features ein, andere dafuer ausgeblendet werden. Natuerlich ist es nicht moeglich zwischen den modi einfach so zu wechseln. Daher ist es z.bsp. nicht moeglich eine komplexe Zahl in binaerschreibweise einzugeben, den komplexe Zahlen gibt es nur im CMPLX Modus und baerzahlen nur im BASE-N Modus. In der Regel wird man diese Einschraenkung aber verkraften koennen. Wer sich nicht am Design des fx-991ES sowie seinen etwas gewoehnungsbeduerftigen Tasten stoert dem kann ich das Geraet zumindes im vergleich zum TI-30XS sehr empfehlen. Sunday, January 20. 2008
Was muss ein Taschenrechner koennen? Posted by Clifford Wolf
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22:49
Comment (1) Trackback (1) Was muss ein Taschenrechner koennen? Anfang der Woche hab ich mir einen Taschenrechner gekauft. Die letzten Jahre musste fuer den Job 'bc' bzw. 'octave' herhalten. Da ich dezeit aber wieder Mathe-Buecher lese, mich fuer die Beispiele nicht immer vor den PC setzen will und der Taschenrechner in meinem Handy nicht weiss was π ist bin ich zum Saturn gegangen und hab mir den TI-30XS gekauft.Allzu viel hat das Geraet ja nicht mit dem TI-30 zu tun den ich noch aus der Schulzeit zu kennen glaube. Am grafikfaehigen Display werden die Formeln so angezeigt wie man sie schreiben wuerde: mit schoenen Bruchstrichen, Exponenten, Wurzeln, ein wirklich netter Formeleditor. Man kann also davon ausgehen, dass die CPU mehr mit der Darstellung als mit der eigentlichen Berechnung der Terme zu tun hat. Umso aergerlicher ist da, dass der TI-30XS nichts von komplexen Zahlen weiss. Eine kurze Recherche auf der TI homepage hat ergeben, dass man dafuer ein vielfaches des Preises fuer den TI-30XS (der etwa 25,- € kostet) ausgeben muss. Dafuer bekommt man dann aber auch umfangreichere numerische Funktionen, kann Funktionen plotten, usw. Solche Features haette ich ja von einem einfachen Taschenrechner ja auch nicht erwartet - aber das die Wurzel von -1 in einem "DOMAIN ERROR" resultiert? Da haetten sie der Firmware des Rechners schon etwas mehr zugestehen koennen.. Auch eine atan2 Funktion sucht man vergeblich. Klar kann man das auch haendisch unter zuhilfenahme des "normalen" atan erledigen. Man kann auch die komplexen zahlen 'per hand' verarbeiten - nur schoen ist das halt nicht. Dafuer hat der Rechner Funktionen fuer einfache Wahrscheinlichkeitsrechnungen, verarbeitung von tabellarischen Daten sowie statistischer Analyse. Da finde ich den fehlenden Support fuer i ein wenig unverhaeltnismaessig. Zum Beispiel ueber der x^-1 Taste waere auch noch Platz fuer das Symbol gewesen.. Mal sehen - vielleicht wird der naechste Taschenrechner den ich mir kaufe ein HP. Fuer Einkauftipps waere ich dankbar.. Vielleicht wird es aber auch mal Zeit fuer einen freien Taschenrechner. Man koennte ja mal damit anfangen ein GUI-Programm zu schreiben das ein bischen mehr kann als diese laecherlichen Taschenrechner-Programme die bei den Desktop-Environments dabei sind, ohne gleich einen weiteren Matlab-Klon zu schreiben. Die Software dann auf ein kleines embedded System zu portieren sollte ja nicht so schwer sein, wenn das von vornherein im Programmdesign beruecksichtigt wird. PS: Die Verpackung des TI-30XS verspricht auch "algebraische Funktionen". Was genau damit gemeint ist habe ich jedoch noch nicht rausgefunden. Die Bedienungsanleitung schweigt sich diesbezueglichg ebenfalls aus. Sunday, January 6. 2008
Entladung.net (Unser Videopodcast) ... Posted by Clifford Wolf
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16:32
Comments (0) Trackbacks (0) Entladung.net (Unser Videopodcast) ist online
Das Videopodcast von Astrid und mir, entladung.net, ist vorgestern abend mit den ersten beiden Episoden offiziell online gegangen:
Unschwer zu erkennen: Es geht um Elektronik. Zwei weitere Episoden sind in Vorbereitung (eine ueber Widerstandsschaltungen und eine ueber Dioden) und viele weitere sind geplant. Tuesday, December 4. 2007
Wikis - A moment of convenience, a ... Posted by Clifford Wolf
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21:50
Comments (0) Trackbacks (0) Wikis - A moment of convenience, a lifetime of regret
Manches ist so offensichtlich, dass es scheinbar nur die wenigsten wahrnehmen: Wikis sind nicht das Allheilmittel fuer alle Probleme. Es gibt etwas, das geht mit Wikis sehr gut: Vorhandene Information zusammentragen.
Aber diese Informationen dann zu ordnen ist schon deutlich schwieriger. Und da nicht jedes Wiki Enzyklopaeischen Charakter hat ist Ordnung meist eine recht nette sache. Viel zu leicht ist es Sachen ins Wiki unfertig hineinzuwerfen, und viel zu schwer die unfertigen Informationsfragmente die sich nach einiger Zeit im Datengrab Wiki sammeln zu strukturieren und auszuwerten. Wikigaredning ist ein undankbarer Job. Damit das Sinnvoll geschieht muss man schon jemanden bezahlen, oder jemanden mit sehr ausgefallenen Vorlieben finden. Das Metalab Wiki ist da so ein Fall. Die Frontseite und der Terminplan sind meistens gut gewartet. Diese Informationen sind fuer fast jeden wichtig. Demzufolge ist der Terminkalender gut verlinked, gut gewartet und die Hauptseit nett anzusehen. Der Rest ist nicht so toll. Entwender sind die Informationen veraltet oder einfach nicht verlinkt. Wer sich erinnern kann, dass "es da mal so eine Seite zu disem oder jenem Thema gab" ist bei der Stichwortsuche schon mal klar im Vorteil. Die Anderen sterben eben uninformiert. In vielen Projekten, in die ich involviert bin, ist ein Wiki die zentrale Sammelstelle fuer Informationen. Die meisten relevanten Informatioen zu diesen Projekten finde ich in zwischen aber eher in meinen E-Mail Archiven.. Besonders bloed ist es meistens dort wo das Wiki auch zur Kommunikation zur Aussenwelt verwendet wird - wie das z.Bsp. beim Metalab oder auch bei ROCK Linux der Fall ist: Mediawiki als CMS. Sowas ist in der Regel von zwei sich abwechselnden Phasen bestimmt: Die "wir machen jetzt alles neu"-Phase in der einige Entusiasthen beschliessen das Wiki aufzuraeumen und klar zu strukturieren. Diese Phase endet in der Regel damit, das sich irgendwann Leute an dem Projekt beteiligen, die alles Verschlimmbessern, bis alle sehr Frustriert sind und sich wieder den elementaren Fragen des Lebens zuwenden. Dann bleibt ein halb umstrukturiertes Wiki liegen in das die Leute im Anlassfall was dazutragen - meistens nur indem sie eine neue Seite anlegen - sich aber wenig gedanken darueber machen wie jemand diese Seiten denn finden koennte... Informationen finden doppelt und dreifach ihren Weg ins Wiki und liegen schliesslich in zig verschiedenen sich z.T. gegenseitig widersprechenden Varianten auf unterschiedlichen Seiten wieder. Ich bastle gerade fuer das ROCK Linux Wiki an einem MediaWiki-Template plus SPL-Script um die Seiten hierachisch zu ordnen und eine Sitemap autozugenerieren. Mal sehen ob das langfristig was bringt. Wenigstens haette man so dann ein Debug-Tool um schlecht oder gar nicht verlinkte Seiten leichter zu finden. Wirklich schlimm wird es dann, wenn Leute versuchen ein Wiki nicht zum zusammentragen von Informationen sondern zum Diskutieren zu verwenden: Jeder traegt ein und aendert wie er glaubt und am schluss wird sich schon eine Loesung finden. "Wir machen das einfach Wiki-Style" ist ein Satz bei dem ich inzwischen die Waende hochgehen koennte. Das ist etwa so wie bei den Menschen die einem das Wort "Agile Programming" um die Ohren werfen wenn man sie auf Ihren grauenhaft strukturierten und voellig unwartbaren Programmcode anspricht.. Wenn ein Thema auf einer Mailing-Liste disskutiert wird dann, gibt es fast immer Leute die voellig unqualifizierten Schwachsinn zu dem Thema (und vielen anderen Dingen die nie Thema waren) aeussern muessen. Das gute ist: Irgendwann ignorieren die meisten anderen Listenteilnehmer das dann einfach und so loesst sich das Problem von selbst. In einem Wiki ohne Moderator, der auch mal radikal aufraeumt und sich damit sicher nicht beliebt macht, bleiben aber irgendwann die intellektuellen Kurzschluesse dieser Personen stehen weil sich einfach keiner mehr findet der die Energie hat das wieder gerade zu biegen und sich danach der obligaten Diskussion mit dem Verfasser der Aenderung zu stellen. Statt dessen finden sich aber umso schneller einige Wiki-Hilfssherrifs die nach dem Vorbild vonJohann Balhorn hier und da was aendern, sich aber selten Gedanken ueber das "Big-Picture" machen. So kommt es dann, dass es zwar viele Seiten aber kaum uebergreiffende Strukturen gibt, denn fuer diese fuehlt sich ja keiner zustaendig. Der altbekannte Effekt, dass Menschen dazu neigen Dinge die sich nicht verstehen fuer unwichtig zu halten, verleiht diesem Prozess noch etwas zusaetzliche Wuerze.. Anarchie mag als Idee ja recht nett sein, aber mit den Worten von Pierre Joseph Proudhon: „Anarchie ist Ordnung ohne Herrschaft“. Wer einfach nur die Herrschaft weglaesst ohne sich ueber die Ordnung gedanken zu machen, der hat bei der ganzen Sache etwas wesentliches nicht verstanden.. Wednesday, November 14. 2007
Lethal Discoveries Trailer Posted by Clifford Wolf
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20:08
Comment (1) Trackbacks (0) Lethal Discoveries Trailer Der Trailer zu Lethal Discoveries, dem Kurzfilmprojekt von Roman Gruber und mir ist seit gestern online. Der Server ist zwar nicht gerade schnell angebunden, aber dafuer blockiert der download auch nicht die eigene bandbreite.. Aufgenommen wurde das Material vor einigen Wochen im Keller im Metalab. Wer sich also gewundert hat, was wir da einen ganzen Tag lang getrieben haben hat jetzt die Moeglichkeit einen ersten Blick auf das Material zu werfen: Der fertig geschnittene Film wird wohl noch ein paar Wochen auf sich warten lassen. Man glaubt ja gar nicht wie viel Material man fuer ein paar Minuten Film braucht. Und erste kleine Probleme mit Schnittfolgefehlern gibt es auch schon.. Saturday, November 3. 2007
Drei Wochen war der Frosch so krank! Posted by Clifford Wolf
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12:49
Comments (0) Trackbacks (0) Drei Wochen war der Frosch so krank!![]() Drei Wochen war der Frosch so krank! Jetzt raucht er wieder. Gott sei Dank! Auf der Metalab-Mailingliste lese ich von grossen Wundern die da umbaumaessig vollbracht wurden und werden und kann es kaum mehr erwarten wieder mal ins Lab zu gehen und mir das alles anzusehen. Ausserdem haben wir seit einigen Wochen Mentor Graphics PADS im Lab und es wird Zeit sich damit mal naeher auseinanderzusetzen und irgendwas Blinkendes damit zu designen. Wilhelm Busch hatte recht: Am besten erkennt man ob jemand nach einer Krankheit wieder gesundet ist daran, dass er wieder so tut als waere die eigene Gesundheit eine unbegrenzte Resource und entsprechend lebt. Ich kann es kaum mehr erwarten wieder in diesen Zustand zu gelangen... Saturday, September 22. 2007
Linux Magazin Technical Review 04 ... Posted by Clifford Wolf
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13:40
Comments (0) Trackbacks (0) Linux Magazin Technical Review 04 – High Availability
Vor ein paar tagen kam es an doch erst gestern bin ich dazu gekommen es von der Post abzuholen: Mein Belegexemplar der Technical Review 04 – High Availability mit meinem 8 Seiten umfassenden Artikel ueber Csync2.
Das kleine Buechlein macht inhaltlich wie optisch einen sehr guten Eindruck und ich freu mich, denn ich glaube es ist das erste mal das etwas von mir im Hardcover publiziert wurde. (ISBN 978-3-939551-06-5) Friday, September 21. 2007CODE442555-555666177772224466633661327777138813-336612 226663-33143322255662-2225581442777781444222441333 77733883316444222441327777177774442224415336266313 44433199993344481323338833777143366-666-6-62661442 8133444661727777-777733663-33777717777222777444781 333444663-33777781388188668337771448-87136667-7335 557886655817777555277774417777555277774419-9-91788 665581222555444333-3336667773178866558128177775552 77774419777444844466477771777755527777441777767777 2226663-331788665581755512883331633444663377714466 6-63372433192777719233777331334446612226663-331666 44663313344466143344334446-66444777713277771326444 8143377772224488338999981944477731255577776661488- 814433777331933146661444222441442-2216444222441444 66134443312777787774443188663144466134443315553366 21888337775554443322818866313377771555233883338164 448122334443-33661944477755-5554442224417777334477 71488-818866314442224412244466186668255514427-7999 Friday, September 7. 2007
Sein eigenes Sueppchen kochen.. Posted by Clifford Wolf
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13:27
Comment (1) Trackback (1) Sein eigenes Sueppchen kochen.. C3o und Esad haben ja dieses Soup-Ding (ihr Web2.0 startup) am laufen. Eine nette idee: Alles was man sonst so im netz macht (flickr, youtube, blogging, etc.) sowie diverse links die man findet, kleinigkeiten die einen durch den kopf schiessen, etc. laesst man in seinem eigenen soup zusammenfliessen.Als ueberzeugter Individualist kann ich natuerlich nicht anders als dem Gruppenzwang der von den anderen Individualisten ausgeht nachzugeben und koche nun auch mein eigenes Sueppchen. ..und jedes mal wenn ich C3o oder Esad im metalab ueber den weg laufe habe ich fuer sie kluge Ratschlaege wie ich es "besser" machen wuerde. Irgendwann wird mir einer von ihnen wahrscheinlich furchtbar weh tun.. Leider erlaubt es das soup user-interface nicht so einfach HTML in der Spalte rechts einzugeben. Aber ich wollt da halt so gern ein paar pics einbauen. Also hab ich mal schnell dieses Script geschrieben.. Monday, August 6. 2007
Gewalt - Ich versteh's einfach nicht.. Posted by Clifford Wolf
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02:45
Comments (4) Trackbacks (0) Gewalt - Ich versteh's einfach nicht..
Ich bin heute in der U-Bahn Station Karlsplatz von 4 Typen zusammengeschlagen worden. Koerperlich geht es mir soweit gut (bis auf ein paar taube Stellen in meinem Gesicht und einigen Abschuerfungen - aber das wird morgen sicher schon wieder besser sein). Seelisch geht es mir damit aber gar nicht gut..
Was ist passiert: So gegen 21:00 (am Weg in Metalab) gehe ich in der U-Bahn Station Karlsplatz den Verbindungstunnel von der U4 zur Platform zur U1 und U2 entlang und lausche den Klaengen meines MP3 Players. Da reisst mir jemand von hinten meinen Hut vom Kopf. Ich nehm ihm den Hut wieder weg und gehe weiter. Nochmals Hut weg und diesmal werde ich ruckartig an den Haaren nach hinten gerissen. Ich stosse den Angreifer (rotes T-Shirt, kurze schwarze Haare, ein wenig grosser als ich und etwas staeker gebaut) weg. Ein kurzes Handgemenge, ich setze meinen Weg zur U2 rueckwaerts gehend fort und halte ihn auf Distanz. Seine drei Kumpel fallen mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf. Ein neuer Angriff, einem Schlag weiche ich aus, dem naechsten nicht. Er meinem aber auch nicht. Danach kann ihn wieder kurz auf Distanz halten. Er sagt ich solle ihm gefaelligst antworten, ich entgegne, dass ich nicht weiss wovon er spricht (wenn er vorher was gesagt hat habe ich es wegen des MP3-Players nicht gehoert). Inzwischen auf der Rolltreppe ein neuerliches Handgemenge und ich stuerze die Rolltreppe zur U2 vom oberen drittel bis zum unteren Ende. Ich bekomme Panik und krabble einige Meter zurueck. Jetzt fallen mir die drei anderen Typen auf die auf mich zukommen, von denen ich mir nur gemerkt habe das einer ein blaues T-Shirt trug. Jeder der vier tritt ein paar mal auf meinen Oberkoerper ein und schaelgt mir mit der Faust ins Gesicht. Dann verschwinden sie in Richtung U1. Ich blieb noch eine Weile ziemlich benommen am Boden liegen und schleppte mich dann zur Polizeiwache in der U-Bahn Station um eine Anzeige aufzugeben. Ich machte und mache mir da keine Illusionen: Die Anzeige wird nicht mehr als eine Karteileiche sein. Erst recht mit meinem Unvermoegen Personenbeschreibungen abzugeben. Dennoch denke ich, dass das sicherlich die richtige Entscheidung in der Situation war.. ..die Beamten waren sehr nett und haben auch gleich jemanden zu den Bahngleisen der U1 geschickt. Die Schlaeger waren aber natuerlich schon laengst weg. Ich gebe die Anzeige auf und bekomme einen Termin fuer den Amtsarzt am Dienstag. Das sehr eindringliche Angebot die Rettung zu rufen lehne ich dankend ab. Kaum bin ich aus der Wache draussen bekomme ich Panik und kann nicht anders als den Weg zur U2 zu laufen. Erst im Metalab angekommen legt sich die Panik wieder und ich bekomme einen durchaus befreienden Nervenzusammenbruch. Danke, Isis, dass du fuer mich da warst. Einige Zeit spaeter noch einen Zusammenbruch. Danke, Lena und Karl, fuers extra ins Metalab fahren und mich nach Hause bringen. Das erschuetternste an dem Erlebnis war eigentlich, dass da eine ganze Menge Menschen vorbeigegangen sind waehrend mir das passiert ist und keiner irgendwas getan oder gesagt hat. Selbst nachdem die 4 Typen weg waren und mich am Boden liegend zurueckgelassen haben. Interessantes Detail am Rande: Da das meiste in direkter naehe einer Rolltreppe stattgefunden hat wurde das Geschehen videoueberwacht. So viel also zur angeblich so tollen abschreckenden Wirkung von Kameras. Schade eigentlich, dass mir das nicht in einer der neuen U-Bahnen mit Videoaufzeichnung passiert ist. Dann haetten wir wenigstens einen schoenen dokumentierten Fall dessen zwangslaeufiges Versanden wir zumindest politisch haetten ausschlachten koennen. Denn dass die Ermittler die Resourcen haetten die Taeter in so einem Fall aufgrund des Videomaterials von den Kameras in den U-Bahnen in einer Stadt mit ueber 1.5 Mio Einwohnern (und das ist noch exklusive dem Umland) auszuforschen glaubt ja wohl keiner (no offence implied - sind ja auch nur Menschen die ihren Job halt so gut machen wie es geht).. Randbemerkung an alle nicht-Wiener die das hier lesen: Wien ist eine wirklich sichere Stadt und sowas passiert mir hier zum ersten mal. ..das war jetzt eine eher sachliche Beschreibung der heutigen Erlebnisse. Um das Gefuehl von unermesslicher Aggression und gleichzeitiger Hilflosigkeit das mich jetzt plagt sinnvoll beschreiben zu koennen fehlt mir im Augenblick wohl noch ein wenig die Distanz zu den Ereignissen. |
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